Möglichkeiten - Dimensionen - Infrastruktur - Geschichte - Zukunft - Klima

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In einer atemberaubenden Natürlichkeit bettet sich das "neue" Wasser in die Landschaft ein. Schon jetzt bietet der Stausee von Alqueva unzählige Möglichkeiten, sei es für den Touristen, Einheimische, Investoren, Leute, die sich eine neue Existenz aufbauen oder in Ruhe und ohne Umweltbelastung ihren Lebensabend gestalten wollen.
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Unendliche Weiten und lange, alte Wege laden ein, entdeckt zu werden, sei es zu Fuß, mit dem Rad, dem Pferd oder dem Geländewagen. |
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Ein Besuch auf der größten Straussenfarm Portugals mit angeschlossener Gaststätte und Farmladen zwischen Alqueva und Amieira (http://restaurante.baronigg.com, Eintritt frei,
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Weiters bieten die weltbekannten Weingüter von Esporão (www.esporao.com - Seite auf Portugiesisch) und die Kooperative von Reguengos de Monsaraz (www.carmim.online.pt - Seite auf Englisch und Portugiesisch) den Weinliebhaber und solchen, die es noch werden wollen, Verkostungen an. |
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Dazu kommen zahlreiche traditionelle und neue Feste, Messen, Märkte, Kulturwochen und Sportveranstaltungen, die rund um den Alquevasee dem Besucher Abwechslung bieten.
Unterkünfte gibt es rund um den Stausee: Portel: Pensionen, Hotel, Gästehäuser Amieira: Privatzimmer, Landhotel, Reguengos: Hotel, Pensionen, Monsaraz: Hotel, Pensionen, Mourão: Pensionen Moura: Hotel, Pensionen |
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Auch das Nachleben bietet für jeden Geschmack etwas, seien es typische kleine Bars (in allen Dörfern und Städten) und Tanzlokale (Portel, Moura, Mourão) oder auch große Diskotheken (Reguengos, Viana, Beja, Evora)
| Durch den Bau des Stausees wurde das gesamte Straßennetz um den See erneuert (die letzten fehlenden Teilstücke S. Marco de Campo -Reguengos und Moura - Povoa wurden 2010 fertig gestellt), waren früher Fahrten aus dem Inneren des Alentejo nach Lissabon, an die Westküste oder die Algarve abenteuerliche, mehrstündige Unternehmungen, ist die gesamte Region heute einfach und bequem in weniger als 2 Stunden von der Hauptstadt und der Algarve erreichbar. Der neue internationale Flughafen von Beja (der ehemals größte Militärflughafen Westeuropas) wurde ab dem Jahr 2007 umgebaut und Mitte 2010 fertig gestellt.(Quelle: www.edab.pt - Seite auf portugiesisch) und wird so den Besuchern und Einwohnern um den Stausee eine ideale Verbindung mit Low-Cost- und Charterflügen zu den Metropolen von West- und Mitteleuropa bieten. Die ersten internationalen Flüge fanden im Frühjahr 2011 statt. Die Lage des neuen, zuküntigen Flughafen von Lissabon in Alcochete rückt das Alentejo noch näher an die Welt - die Fahrzeit vom Stausee zum Flughafen Lissabon wird sich auf weniger als 1:30 Stunden verkürzen |
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| Lange Zeit war das Projekt des Stausees von Alqueva sehr umstritten. Die ersten Planungen begannen schon 1957 und 1976 wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen, jedoch kam es 1978 zu einem Baustopp.
Erst 1995 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen und 2002 wurden die Schleusen der Staumauer geschlossen. 2004 nahm das angeschlossene Wasserkraftwerk seinen Betrieb auf (Leistung: 2 x 129,6 MW). 2010 wurde erstmals der Wasserhöchststand erreicht. Heute ist der Stausee eine eindrucksvolle Realität und ein Wirtschaftsfaktor und Hoffnungsträger einer ganzen Region. |
| Zukunft: Von den portugiesischen Behörden wurde spät aber doch die negative Entwicklung an der Algarve - hier seien vor allem Bausünden zu erwähnen - wahrgenommen. Genau diese Fehler sollen am Alqueva Stausee vermieden werden. Daher wurden große Flächen um den See unter Naturschutz gestellt (Reserva Ecologica Nacional) und alle größeren Projekte müssen sich einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterziehen. Gleichzeitig wurde das Gebiet zum 5. großen Nationalen Tourismusgebiet erklärt, neben der Algarve, Madeira, Lissabon und der Douro-Region. Um so die touristische Entwicklung nicht zu verschließen, aber auf der anderen Seite die Grundlage hierfür - die unvergleichliche Landschaft und Natur, Ruhe und vor allem das Fehlen von negativen Umwelteinflüssen durch die Industrie - nicht zu zerstören, darf die notwendige Infrastruktur nur auf etwa 10 % (etwa insgesamt 120 km in 11 ausgewiesenen Gebieten ) des Stauseeufer geschaffen werden, die restlichen 90 %, immerhin 900 km auf portugiesischer Seite werden unverbaut bleiben - geregelt im Raumordnungsplan POAAP 2006
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| Besuchten 2004 bereits mehr als 500.000 Leute den Stausee und die Staumauer, vorwiegend als Tagestouristen, waren es 2006 bereits mehr als 2 Millionen, ein unglaubliches Potential, welches im Laufe der kommenden Jahre um Ferien- und Wochenendgäste erweitert werden soll. | ![]() |
In jeden Fall bietet das gesamte Projekt "Alqueva" unzählige Möglichkeiten, sowohl für den Besucher als auch für Personen, die sich in der Region seßhaft werden oder ein Feriendomizil schaffen wollen. Die noch relativ günstigen Immobilienpreise ( zur Immobilienseite) ermöglichen es, Träume zu realisieren, etwa um den Ruhestand aktiv zu gestalten oder für Existenzgründer. Für diese bietet sich sowohl im Tourismus (Wassersport, Agro-Tourismus, Sportangebote, Pensionen, Restaurants) als auch in der Landwirtschaft, dem Handwerk und im Dienstleistungsbereich die Chance, bei der Entwicklung eines der schönsten Urlaubsgebiete Europas von Anfang an mitzuwirken.
| Durchschnitt | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| Höchst | 13/2ºC | 14/3ºC | 17/8ºC | 19/13ºC | 23/18ºC | 28/22ºC | 32/23ºC | 32/23ºC | 29/18ºC | 23/13ºC | 17/7ºC | 14/3ºC |
| Mittel | 9/-1ºC | 11/1ºC | 12/4ºC | 14/8ºC | 17/13ºC | 21/18ºC | 24/18ºC | 24/18ºC | 22/13ºC | 18/9ºC | 13/4ºC | 10/1ºC |
| Tiefst | 5/-3ºC | 6/-2ºC | 6/0ºC | 8/4ºC | 10/8ºC | 13/11ºC | 15/13ºC | 15/12ºC | 15/9ºC | 12/6ºC | 8/2ºC | 6/-1ºC |
| Nieder- schlag |
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Im Einzugsgebiet des Stausees von Alqueva existiert das Klima, welches Mittel- und Nordeuropäer von einem südlichen Land erwarten:
Trockene und warme Sommermonate, milde, sonnenreiche
Wintermonate
und herrliche Frühjahrs- und Herbsttage.
Durchschnittlich kommen im Sommer etwa 10 sehr heiße Tage vor (Ende Juli/Anfang August), welche sich angenehm ertragen lassen, da die Luftfeuchtigkeit extrem niedrig ist. Im Winter kann man sehr oft die Jacke zuhause lassen, sobald die Sonne scheint und das Thermometer auf bis zu 20 Grad ansteigt. An einigen wenigen Tagen kann es nachts kalt werden, tagsüber erlebt man kaum Tage unter 10º C. Die Zeit, wo es an manchmal regnet, ist vom Oktober bis April.
Der Norden des Alentejos, nördlich der Achse Elvas - Estremoz - Arraiolos kann vor allem im Winter sehr kalt, regnerisch und unangenehm werden, ebenso wie Zentral- und Nordportugal, hier vorallem in den sogenannten "Serras", den höher gelegenen Hügel- und Berglandschaften.
